Es ist soweit! Der Film Trough High & Low – A Swimmer’s Record-Breaking English Channel Journey ist jetzt auf YouTube verfügbar. Monate der Vorbereitung, extreme Herausforderungen und unvergessliche Momente – all das wurde in diesem Film festgehalten.

Begleite mich auf dieser außergewöhnlichen Reise über eine der berüchtigtsten Wasserstraßen der Welt. Welche Hindernisse musste ich überwinden? Wie habe ich mich auf dieses Abenteuer vorbereitet?

Schau dir den Film jetzt an und erlebe die ganze Geschichte hautnah: Hier geht’s zum YouTube-Video.

Ich freue mich über dein Feedback in den Kommentaren!

Die Eis-Weltmeisterschaft 2025 in Molveno war ein voller Erfolg für Andreas Waschburger, der mit zwei Weltmeistertiteln und zwei Silbermedaillen die internationalen Wettbewerbe dominierte.

Die Königsdisziplin des Eis-Schwimmens, die 1.000 Meter, konnte er mit einer beeindruckenden Zeit von 11:43,16 Minuten für sich entscheiden und gilt damit als „King of the Ice“. Mit einem Vorsprung von 30 Sekunden auf den Zweitplatzierten, den französischen Freiwasser-Weltmeister Axel Reymond (12:13,16 Minuten), setzte Waschburger ein klares Ausrufezeichen. Einen weiteren Goldtitel sicherte sich der Saarbrücker auf der 500-Meter-Distanz mit einer Zeit von 5:41,97 Minuten.

In seinem dritten Einzelstart über 250 Meter erreichte „Waschi“ den 2. Platz mit einer starken Zeit von 2:43,30 Minuten. In der abschließenden 4 x 250 Meter-Staffel am Samstag führte er das deutsche Team zu einem weiteren starken Erfolg: Die deutsche Mannschaft mit Alisa Fatum-Böker, Marie-Therese Bartl und Christof Wandratsch sicherte sich hinter den USA (12:07,85 Minuten), angeführt von Starschwimmer Keaton Jones, die Silbermedaille (12:16,30 Minuten). Platz drei ging an die französische Staffel, angeführt von Axel Reymond (12:20,03 Minuten).

„Diese Woche war ein unglaubliches Erlebnis. Zwei Weltmeistertitel sowie zwei Silbermedaillen sind einfach überwältigend. Ich bin mit meiner Bilanz dieser WM sehr zufrieden“, resümierte Andreas Waschburger nach dem Wettkampf.

Hintergrund:

Der Wettkampf fand in einem 50-Meter-Außenbecken bei 1,8 Grad Celsius Wassertemperatur statt. Vorgabe für Eis-Schwimmen ist eine Wassertemperatur von unter 5 Grad Celsius. Zudem ist im Eis-Schwimmen keine Neopren-Kleidung erlaubt, sondern lediglich die übliche Becken-Wettkampfkleidung. Aus gesundheitlichen Gründen wird auf Rollwenden verzichtet und stattdessen per Anschlag gewendet. Ebenso erfolgt der Start aus dem Wasser und nicht per Startsprung. Die Schwimmerinnen und Schwimmer tragen aus Sicherheitsgründen einen Sicherheitsgürtel. Vor Ort sind Rettungstaucher, um im Notfall einzugreifen.

Eisschwimmen ist eine Extremsportart, die antrainiert werden muss und unter medizinischer Kontrolle erfolgen sollte.

Fotonachweise: Janis Scheuermann/ Hylo Sports

Andreas Waschburger schwimmt mit 9:55:10 Stunden einen neuen Weltrekord im Molokai Channel auf Hawaii.
Damit unterbietet er die bisherige Bestmarke um über 2 Stunden und knackt auch die zweite und mit 44 Km längste

­Herausforderung im Rahmen der legendären Ocean’s Seven in Weltrekordzeit.

Mitten in der Nacht, startete Andreas „Waschi“ Waschburger am 6. Oktober 2024, um 04:40 Uhr Hawaiian Standard Time (HST) seine neue Herausforderung. Zur besten Tea-Time am Sonntagnachmittag, 16:40 Uhr deutscher Zeit, beginnt der Saarländer seine Mission, den berüchtigten Kaiwi-Kanal (Molokai Channel) zu durchschwimmen.

Es ist die längste Distanz, die Waschburger bisher in seinem Leben geschwommen ist. Die 44 Kilometer lange Strecke zwischen den Hawaii-Inseln Molokai und Oahu ist bekannt für ihre anspruchsvollen Bedingungen, teils extremem Wellengang und möglichen Begegnungen mit diversen Meeresbewohnern wie Haifischen oder Quallen.
Unter den knapp über 130 bisherigen Finishern dieser intensiven Herausforderung, gab es sieben Schwimmer, die durch Haikontakt verletzt wurden. Waschi blieb zum Glück eine derartige Begegnung erspart. Andreas Waschburger meisterte die Herausforderung Kaiwi-Channel in einer neuen Weltrekordzeit von 9 Stunden, 55 Minuten und 10 Sekunden.

Der Polizei-Kommissar aus dem Saarland, der bereits im letzten Jahr den Ärmelkanal in Weltrekordzeit durchquert hatte, setzt damit einen zweiten Meilenstein auf seiner Reise durch die Ocean’s-Seven. „Letztes Jahr habe ich den Ärmelkanal in Weltrekordzeit durchquert – ein Moment, den ich nie vergessen werde!

Doch das war erst der Anfang. Jetzt geht mein Ocean‘s Seven-Projekt in die nächste Runde,“ schrieb Waschi bereits auf Instagram als seine Abenteuerreise nach Hawaii losging.
Seine anfängliche Zuversicht wurde nicht nur bestätigt, mit dem neuen Weltrekord übertraf der Langstreckenspezialist selbst seine eigenen Erwartungen und Ansprüche.

Anreise mit ersten Hindernissen

Die Reise begann am 2. Oktober, als sich Waschi zusammen mit seiner Frau Jasmin und den Medien-Profis Rouven Christ und Janis Scheuermann von Frankfurt über San Francisco nach Hawaii aufmachten. Nach über 30 Stunden Areise erreichte die „Hawaii-Reisegruppe“ endlich Honolulu, doch die letzte Etappe der Anreise sollte sich als unerwartet schwierig erweisen. Der geplante Flug mit einer kleinen Propeller-Maschine von Honolulu zur Insel Molokai wurde gestrichen, was eine ungeplante Übernachtung in Honolulu notwendig machte. Erst am nächsten Morgen konnten sie ihren Weiterflug antreten und erreichten schließlich ihr Ziel auf Molokai.

Wenig Zeit zur Vorbereitung

Die Tage vor dem großen Schwimmversuch waren knapp bemessen, um sich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen und sich von den Reisestrapazen zu erholen. Waschi nutzte jede Gelegenheit, um sich mit den Bedingungen vor Ort vertraut zu machen. Gemeinsam mit seinem Team erkundete er die Küste von Molokai und trainierte im Wasser, um sich optimal auf den bevorstehenden Schwimmversuch einzustimmen. Die Stimmung war angespannt, aber voller Vorfreude. Waschi berichtete von faszinierenden Begegnungen mit der lokalen Meeresfauna, darunter auch eine Schildkröte, die ihm beim Training Gesellschaft leistete. Das Team traf auch die Bootscrew und den Initiator und Erfinder der Ocean’s Seven, Steven Munatones, der später auf dem Begleitboot bei der Challenge mit an Bord war. Auch ein Treffen mit Steven Minaglia von der Hawaiian Channel Swim Association (HCSA) fand gleich zur Begrüßung statt. Die Organisation ist für die offizielle Anerkennung der erfolgreichen Querungen von Insel zu Insel zuständig.

Die Challenge startet bei Nacht

Der Start des Schwimmversuchs am 6. Oktober, mitten in der Nacht um 04:40 Uhr Ortszeit, gestaltete sich steinig und holprig. Beim Einstieg ins Meer vom Strand aus schlug Waschi bereits nach den ersten Zügen mit dem Gesicht an einem Fels an und zog sich eine kleine Risswunde am Kopf zu. Später stellte sich heraus, dass seine Nase gebrochen war. Trotz des blutenden Cuts und gebrochener Nase setzte er den Versuch fort und begab sich in die Fluten. Die Strömungen beschrieb Waschi selbst als „brutal'”. Der starke Wellengang machte eher dem gesamten Team auf dem Begleitboot zu schaffen, Waschi blieb unbeeindruckt und zog seinen Kampf gegen die Naturgewalten und Meeresbewohner durch.

Als der Extremschwimmer dann Sandy Beach endlich vor Augen hatte, war da noch eine letzte Hürde – die enormen Wellen erwischten Waschi abermals und trafen ihn nochmal hart, doch unbeeindruckt zog Waschi sein Ding durch und kämpfte bis zum Schluss.

Geschafft! Kaiwi-Channel-Finisher und neuer Weltrekord

Mit stoischer Ruhe und unbändigem Willen schwamm Andreas Waschburger zielstrebig bis zum Strand von Oahu und stellte bei seiner Ankunft am „Sandy Beach”, um 14:35 Uhr (HST), Montagnacht 02.35 Uhr deutscher Zeit, einen neuen Weltrekord von 9 Stunden, 55 Minuten und 10 Sekunden auf. Damit pulverisierte er den bisherigen Weltrekord von

12 Stunden und 2 Minuten, des Ungarn Attila Mányoki aus dem Jahr 2015 um mehr als zwei Stunden.

2 von 7 – checked!

Waschi’s Erfolg im Kaiwi-Kanal ist ein weiterer Meilenstein in seiner beeindruckenden Karriere und ein inspirierendes Beispiel für Willenskraft und Durchhaltevermögen. Mit dieser Leistung hat Andreas Waschburger die zweite vor sieben Herausforderungen der Ocean’s Seven-Serie gemeistert. Beide in neuer Weltrekordzeit! Wir freuen uns bereits auf die kommenden Abenteuer und sind gespannt, welche Rekorde Waschi als nächstes brechen wird.

Fotonachweise: Rouven Christ, Janis Scheuerman/ Hylo Sport

Andreas Waschburger gewann bei den Europameisterschaften im Eis-Schwimmen in Oradea (Rumänien) (02.-04.02.) zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen. In der Königsdisziplin des Eis-Schwimmens den 1.000 m stellte er mit 11:24.20 min einen neuen Weltrekord auf und gilt damit als “King of the Ice”. Einen weiteren Weltrekord schaffte der Saarbrücker auf der 500 m Distanz mit einer Zeit von 5:32,72 min. In seinem dritten Einzelstart über 250m erreichte “Waschi” den 3. Platz (2:41.90 min) hinter dem Rumänen Andrei Enache und dem Polen Marcin Szarpak. Somit konnte Waschburger in allen drei Einzeldisziplinen einen Podiumsplatz erreichen.

Mit der deutschen Staffel gewannen sie über die 4×250 m Distanz die Bronze- Medaille (11:50.50 min) hinter Polen (11:48.44 min) und Frankreich (11:48.45). Im vergangenen Jahr stellte das Team auf dieser Distanz bei der Weltmeisterschaft einen Weltrekord (11:40.55 min) auf, der jedoch unangefochten blieb. In der 4×50 m Staffel belegte die deutsche Mannschaft den 5. Platz.

“Zwei Europameistertitel sowie zwei Weltrekorde sind einfach überwältigend. Ich bin mit meiner Bilanz dieser EM sehr zufrieden”, so Andreas Waschburger. Auch Innenminister Reinhold Jost gratulierte dem Europameister: “Minister Jost gratuliert Waschi mit folgenden Worten: “Diese außergewöhnlichen

Leistungen sind nicht nur ein Gewinn für den Sport, sondern auch eine Inspiration für uns alle. Andreas Waschburger verkörpert das Durchhaltevermögen und die Entschlossenheit, die uns dazu treiben, über uns selbst hinauszuwachsen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem triumphalen Wochenende!”.

Hintergrund:

Der Wettkampf fand in einem 50m Außenbecken bei 3,9 Grad Celsius Wassertemperatur statt. Vorgabe für einen Weltrekord ist eine Wassertemperatur von unter 5 Grad Celsius. Zudem sind im Eisschwimmen keine Neopren-Kleidung erlaubt, sondern lediglich die übliche Becken-Wettkampfkleidung. Aus gesundheitlichen Gründen wird auf Rollwenden verzichtet und stattdessen per Anschlag gewendet. Ebenso erfolgt der Start aus dem Wasser und nicht per Startsprung. Vor Ort sind Rettungstauchr, um im Notfall einzugreifen. Eisschwimmen ist eine Extremsportart, die antrainiert werden muss und medizinisch kontrolliert, erfolgen sollte.

Fotonachweise: Rouven Christ/ Hylo Sports

Andreas Waschburger hat nun die offizielle Bestätigung seines Weltrekords im Ärmelrekord erhalten. Die Zeit und die Voraussetzungen zur Durchquerung des Ärmelkanals wurden Ende Oktober durch ein Komitee ratifiziert und bestätigt. „Waschi“ schwamm am 8. September im 18,3 Grad kalten Atlantik in 6:45:25 Stunden von Dover nach Calais. Damit unterbot er den Weltrekord des Australiers Trent Grimsey aus dem Jahre 2012 um fast 10 Minuten. Die Weltrekordjagd von Waschburger wird am Donnerstag, den 9. November um 20:15 Uhr im Saarländischen Rundfunk in einer TV-Dokumentation gezeigt.

Zur TV-Dokumentation geht es hier lang.

Ich will’s wissen und werde versuchen, den bestehenden Weltrekord der Ärmelkanaldurchquerung zu brechen. Alle News dazu findet ihr exklusiv und aktuell auf hylo.sport. Auf geht’s nach Frankreich :))